
Strassenkinda Movement engagiert sich im sozialen Bereich für Kinder und Jugendliche mit besonderem Fokus auf soziale Brennpunkte. Hier sollen Missstände möglichst öffentlich aufgearbeitet werden, es soll für Begegnungen gesorgt werden wie etwa Podiumsdiskussionen zu Themen wie Bildung, Jugendkriminalität, Perspektivlosigkeit. Desweiteren werden Benefizveranstaltungen organisiert und unterstützt, Workshops in Schulen und Jugendzentren gegeben und Fußball für Kinder und Jugendliche angeboten.
Das Strassenkinda Movement wurde Anfang 2009 von Philly und JuJu von Strassenkinda Productions ins Leben gerufen. Seitdem wurde der Plan mit der Hilfe des Labels und einem Netzwerk aus befreundeten Künstlern wie HKC und Komekaté und einem Netzwerk aus Videoproduzenten, Grafikern und gemeinnützigen Vereinen umgesetzt.
Als Erstes wurde im März das Strassenkinda Movement - Mixtape Vol.1 veröffentlicht. Mit dabei waren:
Strassenkinda, OpR & Aurelia, Dr. Knarf, Amok, Ebat, Benyo Hussain, Fly, Kurdy A, Colos, Butch Spencer und O-Z.
Die Release-Party war eine Benefizveranstaltung und fand am 02.05. im Underground in Köln statt. Im Programm war Graffiti, gesponsert vom Dedicated Store, Breakdance und Auftritte von S.O.S., James Davis, Köln Maziv, Money Germany, OpR & Aurelia und HKC.
Das Strassenkinda Movement-Mixtape wurde in Köln zweitausendmal in Kiosken und Läden verschenkt und steht unter www.strassenkinda.de immer noch zum freien Download.
Mitte 2010 wird das nächste Mixtape erscheinen, diesmal werden noch mehr Künstler darauf vertreten sein.

Außerdem hat das Movement dieses Jahr verschiedene Workshops gegeben, u.a. in den Hauptschulen Borsigstr.(Ehrenfeld), Heerstr. (Zündorf), in der Sonderschule Porz-Finkenberg und in einer Grundschule in Bornheim.
Gemeinsam mit dem Verein “Köln Kickt” leiten OpR und Aurelia wöchentlich Fussballangebote in Porz, Godorf und Meschenich. In einem von “Köln Kickt” organisierten Feriencamp wurden Workshops gegeben.
Das Strassenkinda Movement wird gerade als Verein eingetragen und dann können noch mehr und größere Projekte verwirklicht werden.
Für 2010 ist einiges geplant. Was schon verraten werden darf, ist ein Auftritt im Rahmen der Lit.cologne. Dort wird über die Arbeit des Movements erzählt und es werden Texte gelesen.
Und hier das Interview mit James Davis, Philly, OpR, Aurelia, Sultan HD (Strassenkinda Productions), Dr.Knarf(HKC), Benyo Hussain, Fly(Komekaté).
C-HH.de: Jamie, Philly, erzählt doch mal etwas über Strassenkinda Productions. Wie lange gibt es euch schon, was ist in der Zwischenzeit passiert?
Und was hat sich alles im letzten Jahr verändert?
Welche Aufgaben übernimmst du bei dem Label?
James Davis: Strassenkinda Productions ist vor ca. 10 Jahren aus der Idee entstanden, talentierten Künstlern, die keine Plattform in der Musikindustrie fanden, eine Möglichkeit zu bieten, ihr Talent darzustellen. Sozusagen die Kunst der Strasse zu fördern.
2004 wurde das Album der Strassenkinda - „Who´s Dat“ - deutschlandweit veröffentlicht. Am 06.12. wurde meine Single „Angel“ released. Ihr könnt sie bei allen Download-Portalen kaufen.
Inzwischen ist Strassenkinda Productions ein Aushängeschild für gute Musik und es wird sehr viel Wert auf Qualität gelegt. Als Inhaber der Strassenkinda Productions habe ich die Aufgabe, die jeweiligen Produktionen zu begleiten und ihnen mit Rat und Tat in allen Fragen beizustehen.
Natürlich macht es mich auch stolz, wenn ich sehe, was sich daraus entwickelt hat.
Philly: Jamie hat ja schon das Meiste gesagt. Ich bin vor zwei Jahren fest dazu gekommen. Wir kennen uns schon 7-8 Jahre und sind auch alle eng miteinander befreundet. Zu Strassenkinda Productions gehören Isa I, JuJu, James Davis, OpR, Aurelia, Ty Machine, Sultan HD und ich. Jamie und ich arbeiten eng zusammen, wir teilen uns die organisatorischen Aufgaben.
C-HH.de: Dr. Knarf, wie ist die Arbeit für dich bei diesem Projekt? Bislang war man das ja nicht gewohnt, dass du mit Künstlern außerhalb der HKC-Crew arbeitest. Was ist dein Ansporn, dieses Projekt zu unterstützen?
Dr. Knarf: In erster Linie der soziale Grundgedanke des Movements, dieses Benefiz-Ding, Philly von den Straßenkids wird ja einen Verein gründen und ist wirklich verdammt engagiert damit unterwegs. Dazu kommt, dass wir gemeinsame alte Freunde haben, was das Connecten leichter machte.
C-HH.de: Und wie sieht es mit dem Strassenkinda Movement aus? Glaubt ihr, ihr könnt mit eurer Arbeit etwas verändern?
James Davis: Ob wir mit dem Strassenkinda Movement etwas verändern können, das weiß ich nicht, aber solange wir in der Lage sind, uns selber zu verändern, denke ich, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich das ein oder andere auch verändert.
Wir müssen es versuchen.
Jedenfalls hat unser erster Mann Philly im Movement eine erhebliche Menge an Motivation und Energie freigesetzt.
Fly: Die Arbeit des Movements hat auf jeden Fall den richtigen Gedankengang, wenn es darum geht, Rap richtig zu präsentieren und Dinge in der Gesellschaft zu ändern. Ob, wie und wann sich was verändern wird, kann uns nur die Zukunft zeigen.
Sultan HD: Hallo erstmal. Die Entwicklung dieses Jahr würde ich als sehr gut bezeichnen. Wir haben in diesem Jahr sehr vieles in Bewegung gesetzt, alleine mit dem ersten Movement-Mixtape, das uns viel Akzeptanz und sehr gute Resonanz gebracht hat!
Darüber hinaus wurden noch viele Kontakte geknüpft. Man darf gespannt sein, was noch von dem Movement ausgeht, oder besser: Ihr dürft gespannt sein!
Und ich bin überzeugt, dass unsere Arbeit fruchten wird, weil wir als Team gut zusammenarbeiten, jeder seine Aufgaben kennt, die Kommunikation stimmt und jeder 100% hinter dieser Sache steht - sei es unser Produzent, unser Manager oder wir, die Artists.
Strassenkinda wird die Strassen überschwemmen, im positiven Sinne!
Benyo Hussain: Also, ich halte das Movement für eine sehr gute Idee, und da wir als Komekaté eigentlich schon von Beginn an sozial aktiv waren, liegt es nahe, dass wir an diesem Projekt teilnehmen. Wie sagt man? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber das Projekt ist ja offen für weitere Mitglieder auch weit über Musik hinaus.

Ich denke schon, dass diese Arbeit etwas bewirken kann, sonst würde ich nicht mitmachen. In Zeiten, in denen die Jugend in den Vierteln die Orientierung verloren hat, bieten wir ihnen eine neue Plattform und Unterstützung, um wieder auf den richtigen Weg zu finden. Unterstützt das Movement!
OpR: Wir haben uns super weiterentwickelt. Das Movement wächst und wächst. Und das ist alles nur möglich durch die tolle Zusammenarbeit unseres Teams.
Dr.Knarf: Klar denke ich, dass diese Arbeit etwas bringt. Auf musikalischer Seite empfinde ich die Musik, die wir gemeinsam produzieren, als erfrischenden Gegenpol zur Breitband-Poserei. Auf sozialer Seite feier ich es, wenn OPR und Aurelia durch die Schulen und Jugendtreffs tingeln und die Jugendlichen darauf aufmerksam machen, dass sie sich ohne viel Kohle durch HipHop auf unterschiedlichste Art und Weise kreativ ausdrücken können, dass es nicht nur um dicke Wagen und Ärsche geht. Ich habe mit meinen Jungs damals auch viele Jugendarbeit gemacht. Wer vermittelt den Kids die Regeln und Werte im HipHop? MTV? Oh Mann, dann ist die ganze nächste HipHop-Generation ein einziger Roboter.
Aurelia: Natürlich glaube ich das, und ich sehe es ja auch bei meiner Arbeit.
Ich mach etwas Gutes (z.B HipHop-Workshops oder einfache Jugendbetreuung), verlange nichts dafür und bekomme dadurch ein Glücksgefühl, wenn ich sehe, dass es den Kindern Spaß bringt und es ihnen etwas mitgibt und sie was lernen.
Philly: Ich denke auch, dass es etwas bringt. Wir kriegen mittlerweile viel Aufmerksamkeit, die Arbeit von OpR & Aurelia ist wirklich super, den Kindern macht es Spaß und man sieht ja, wie viele Leute hier inzwischen an einem Strang ziehen. Das Movement wird noch weiter wachsen, wir stehen immer noch am Anfang. Irgendwann wird die Öffentlichkeit an diesen Themen nicht mehr vorbeikommen.
C-HH.de: Wenn ihr die Möglichkeiten hättet, wo würdet ihr ansetzen, um in diesem Land etwas zu verändern?
Fly: Wenn die Stadt wenigstens mal wie versprochen die Bolzplätze erneuern würde, würde das für den Anfang schon reichen! Wo ich persönlich ansetzen würde, kann ich nicht genau sagen. Auf jeden Fall immer Schritt für Schritt Richtung Veränderung.
OpR: Hätte, wenn und wäre. Ich Habe Möglichkeiten, etwas zu verändern und nutze diese auch. Jeder hat diese Möglichkeiten. Ich versuche, im Kleinen was zu verändern. Durch die Arbeit mit den Kids versuche ich schon, etwas zu bewegen und zu verändern. Soziale Verbindungen zwischen Klassen schaffen, Diskriminierung und Rassismus ausgrenzen, Beschäftigungen schaffen und meine Umwelt ein kleines bisschen besser machen.

Man muss nicht direkt Bundeskanzler sein, um in seinem Land etwas zu bewegen. Wie schon in den Tracks erwähnt: "Jetzt kommt Bewegung in die Sache", und das ist nicht nur ein Spruch. Wir bewegen uns wirklich für ein besseres Deutschland!
Sultan HD: Mit dem Movement versuchen wir, Dinge zu ändern. Als Erstes muss viel mehr WERT auf Kinder/Jugendliche gelegt werden, weil die unsere Zukunft sind.
Das heißt mehr Angebote in der Freizeit, mehr Perspektiven, wenn man nicht die Voraussetzungen wie andere hat, etwas zu erreichen. Da gibt es viele Sachen, aber da ich nicht die Möglichkeit habe, denke ich nicht so viel darüber nach. Wir versuchen auf unsere Weise, mit unserer Musik und unserem Engagement, mit Kindern und Jugendlichen etwas im diesem Land zu verändern!
Philly: Ich denke auch, dass es unser Ansatz ist, im Kleinen anzufangen. Das könnte ja wirklich jeder. Wir helfen zu helfen und hoffen, dass unsere Arbeit registriert wird. Jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas tun.
Ich denke, es müssten mehr Gelder für Bildung und soziale und Jugendeinrichtungen her. Und die Medien sollten sich ihrer Rolle und Verantwortung bewusst sein. Manche Dinge sollten einfach kritischer hinterfragt werden und die Quote sollte nicht immer das Wichtigste sein. Sie haben auch einen Bildungsauftrag. In unserer Gesellschaft gibt es viele Beispiele für schlechte Vorbilder, die von den Medien ein Riesenforum bereitgestellt bekommen.
Wenn es uns gelingt, die Kinder und Jugendlichen für solche Themen zu sensibilisieren und sie sich ihrer Stimme und ihrer Möglichkeiten z.B. durch Wahlen bewusst werden, wäre das schon mal ein Anfang. Wenn alle für ihre Interessen wählen gehen würden, würde vielen Politikern bange werden und die Themen müssten automatisch mehr in der Öffentlichkeit behandelt werden.
C-HH.de: So. Kommen wir nun zum Schluss noch zu euren Solo-Projekten. Fangen wir mit Komekaté an. Nachdem ihr euch in der Kölner HipHop-Szene etabliert habt, war dieses Jahr ein relativ ruhiges um euch, mit Ausnahme des Kurdy A-Mixtapes.
Dürfen wir davon ausgehen, dass ihr dieses Jahr viel vorbereitet habt und im nächsten Jahr einiges von euch kommt?
Benyo Hussain: Ja, dürft ihr! Dass es eine Zeit lang ruhig um uns herum war, bedeutet nicht, dass wir nichts gemacht haben. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber macht euch auf was gefasst!
Die Leute können sich sowohl auf ein weiteres Komekaté-Release, als auch auf Releases einzelner Komekaté-Künstler freuen.
Außerdem kündige ich hier weltweit zum ersten Mal unsere geplante Tschechien-Tour an...
Fly: Ich sag nur "Nachtaktiv".
C-HH.de: Dr. Knarf, du hast im Vergleich zu anderen Kölner Rappern ein beeindruckendes Tempo vorgelegt dieses Jahr. Ist das etwas, woran wir uns gewöhnen können oder sind für das nächste Jahr weniger Projekte geplant?
Dr. Knarf: Nächstes Jahr wird einen Gang hochgeschaltet, sprich, es sind de facto mehr Releases geplant als in den letzten beiden Jahren.
C-HH.de: Bist du mit deiner eigenen Arbeit für dieses Jahr zufrieden?
Dr. Knarf: Ich bin mit meiner künstlerischen Arbeit vollkommen zufrieden, was der betriebswirtschaftlichen Arbeit jedoch mitunter böse mitspielt; und zwar dahingehend, dass heutzutage Inhalte nicht relevant sind, sondern immer mehr ausschließlich Verpackungen.
Auch habe ich das Gefühl, dass mittlerweile selbst szeneintern, im Einklang mit dem Leistungsstreben unserer ganzen Gesellschaft, nur noch Verkaufszahlen Wert geben, und die werden im Normalfall von Media-Agenturen und Marketingabteilungen generiert, nicht durch innovative Künstler oder kritische Freigeister, die ihre Meinung offen kundtun.
Und Kunst ist letztendlich das einzige, worum es mir geht.
C-HH.de: Kommen wir nun zu Strassenkinda Productions. Jamie, du hast grade deine Single Angel veröffentlicht. Erzähl doch mal etwas darüber.
James Davis: Angel beruht auf einer wahren Geschichte.
Er lernt sie – Angel - zufällig über ein Callcenter einer Telefongesellschaft kennen. Ihre Stimme, ihre Art zu reden, lassen ihn in Gedanken herumschweifen und jedes Wort, was sie sagt, berührt ihn. Nach einer Weile werden sie sich vertraut und kommen sich näher. Aus diesem Gespräch entwickelt sich eine tiefe, innige Freundschaft über Jahre, und für ihn ist sie ein „Engel“. Die B-Seite ist ein Feature mit Isa I.
Ihr könnt die Single seit dem 06.12.09 in allen Download-Portalen kaufen. Außerdem gibt es auf www.strassenkinda.de meine „Feel The Music EP“ zum freien Download.
C-HH.de: Aurelia, du hast dieses Jahr das erste Mal ein richtiges Solo-Projekt veröffentlicht. Wie war die Arbeit alleine? Und wird es in Zukunft trotzdem wieder Projekte gemeinsam mit OpR geben?
Aurelia: Das stimmt, und es war auch eine sehr gute Erfahrung. Natürlich waren auch da OpR und Trakmaster 1 zwei sehr starke Verbündete für mich.
OpR und Aurelia sind ein Duo, und wenn solche Sachen kommen wie Solo-Projekte, sind das nur Abschnitte für das Duo. Das heißt: Natürlich werden wir wieder gemeinsame Projekte starten.
C-HH.de: Außerdem hast du jetzt noch dein erstes Video gedreht. Bist du mit dem Ergebnis zufrieden und hat es dir Spaß gemacht?
Aurelia: Mein erstes Video hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hab dadurch an Erfahrung gewonnen.
Von daher bin ich auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Danke auch an die Firma Lightcraft-Design, die das Video gedreht hat. Ansehen könnt ihr es euch natürlich auf www.cologne-hiphop.de und auf www.strassenkinda.de anschauen.
C-HH.de: Was hat sich für dich verändert, seit du fest bei Strassenkinda Productions bist? Bist du zufrieden mit der Arbeit von dir und dem Label?
Aurelia: Als Strassenkinda-Mitglied gehöre ich zu einer neuen Familie. Sie bringen mir Kraft, helfen mir auch bei außergeschäftlichen Dingen und natürlich lerne ich von meinem Produzenten alles, was er in seiner musikalischen Laufbahn erlebt und durchleben musste, um zu diesem Ergebnis zu kommen.
C-HH.de: OpR, wie ist dein Fazit nach einem Jahr bei Strassenkinda Productions? Bist du mit der Arbeit des Labels und mit deiner eigenen zufrieden?
OpR: Ich bin sehr zufrieden mit unserer Arbeit im letzten Jahr. Wir haben gut zusammengearbeitet und super Tracks und Platten produziert.
Am 17.12. erschien meine Single „Alle Gleich“ zum freien Download auf www.strassenkinda.de.
Am 15.02.2010 kommt mein Solo-Album. Ich kann schon mal sagen, es wird ein heißes Ding, aber vergewissert euch selber, wenn es soweit ist.
C-HH.de: Was war eurer persönliches Highlight dieses Jahr? Irgendein besonderer Auftritt oder eine besondere Begegnung etc.?
Fly: Mein Highlight bzw. besonderer Auftritt dieses Jahr war das Ice Cube-Konzert in der Essigfabrik.
Benyo Hussain: Besondere Begegnung? Ich hab mich nackt im Spiegel gesehen... war sehr schön, würde ich gerne wiederholen!
Ansonsten ist eigentlich jeder Auftritt für mich was Besonderes. Ich scheiß drauf, ob 5000 oder 5 Leute zuhören. Wer zum Komekaté- oder Benyo Hussain-Auftritt kommt, kriegt die volle Ladung!
So ne Mumpitz-Einstellung, wie sie manche Kollegen in der Szene an den Tag legen, nicht aufzutreten, wenn der Saal nicht voll ist, kann ich nicht verstehen. Alles Ottos.
Rap kommt vom Herzen und aus dem Viertel, das haben leider viele vergessen!
Sultan HD: Mein Fazit ist: Wir haben jetzt schon viel erreicht, aber das ist erst der Anfang und wir werden noch sehr viel mehr erreichen, weil unsere Arbeit sich bald bemerkbar machen wird!
Ein besonderer Auftritt oder ,besser gesagt, Begegnung war für mich persönlich die mit Ghostface Killah, ansonsten fällt mir nix Besonderes ein.
OpR: Highlights? Ich habe jede Woche ein Highlight, wenn ich mit meinen Kids zusammenarbeite und ich merke, dass die sich immer besser verstehen und ich am eigenen Leib spüre, dass ich etwas verändere. Ansonsten gab es so viel in diesem Jahr, dass ich dort gar nix besonders hervorheben möchte.
Dr.Knarf: 1.) 2 Wochen Aufnahmesession mit der ganzen HKC-Clikke an der Ostsee. 2.) Erfüllung eines Mischpult-Traumes made in Oxford. 3.) Sag ich euch nächstes Jahr, wenn mein Album rauskommt (lacht)...
C-HH.de: Habt ihr noch ein Schlußwort? Irgendwas, was ihr noch loswerden möchtet?
Fly: Komm, drück das Movement!
Aurelia: Fürs neue Jahr wünsch ich mir wie jedes Jahr, dass es meinen Freunden, meiner Familie und meinen Kollegen gut geht.
Dass wir alle gesund bleiben und dass die, die krank sind, gesund werden und dass Gott uns weiterhin auf unserem Weg begleitet und uns stets leitet.
Das wünsche ich jedem Menschen dieser Welt, weil es jeder verdient. Wahrhaftig jeder.
Benyo Hussain: Es wird Zeit, dass die Jugend zu sich kommt und anfängt, wieder die Dinge zu hinterfragen und sich nicht mit flachem Drecksrap zufriedengibt.
Ihr habt vergessen, was Rap ist! Die einen schämen sich, schlau zu sein... und die anderen sind zu schlau, um sich zu schämen, Alter! Guck mal, wie ihr ausseht! Und du...komm mal her....lern erstmal Deutsch, bevor du mir ankommst mit rappen, mappen, dies, das!
Köln Porz 51, ihr Ottos!
OpR: Ich möchte all unseren Supportern danken für die Unterstützung dieses Jahr! Und natürlich meiner Fam für die sehr gute Arbeit. Das sind vor allem Aurelia, Trakmaster One, Sultan HD, Ty Machine, Philly, James Davis, Aquasi MC und alle, die noch dazu gehören.
Und für die Leute da draußen: Wir sind in Bewegung! Deutschland steht! Strassenkinda 2010 wird fliegen gehen!
Peace.
Philly: Danke an alle, die uns unterstützen!
Es ist schön zu sehen, dass so viele unterschiedliche Charaktere für eine Sache einstehen. Und allen ein gesundes und erfolgreiches 2010. Unterstützt das Movement!
Sultan HD: Mein Schlusswort: Nicht jeder sollte nur an sich denken, sondern auch an die Menschen um sich!
Peace!
James Davis: Zum Schluss möchte ich sagen, dass ich sehr stolz auf alle bin, die Strassenkinda Productions und Strassenkinda Movement unterstützen.
Es macht Spaß, mit unserem Team zu arbeiten.